Urlaub bleibt durch Zusage erhalten

Durch eine Zusage des Vorgesetzten kann der Urlaubsanspruch auch über den in einem Tarifvertrag vorgesehenen Verfallstag hinaus geltend gemacht werden.

Durch eine Einzelvereinbarung kann ein Urlaubsanspruch auch noch nach dem in einem Tarifvertrag oder einer Betriebsvereinbarung vorgesehenen Stichtag für den Verfall geltend gemacht werden. Das Arbeitsgericht Frankfurt am Main sieht eine mit den Vorgesetzten getroffene Vereinbarung als grundsätzlich vorrangig gegenüber allgemeineren Regelungen an. In diesem Fall spielte es auch keine Rolle, dass der Vorgesetzte zwischenzeitlich aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Dessen Zusage, dass der Kläger seinen alten Urlaub für die nächsten zwei Jahre behält, muss das Unternehmen gleichwohl gegen sich gelten lassen.

 
 
Rechtsanwaltskanzlei Dresden, Straftat Dresden, Mietrecht nahe Dippoldiswalde, Verwarnungsverfahren Pirna, Geldforderungen Dippoldiswalde, Anwaeltin Zivilrecht Glashuette, Ehe Coswig, Anwaltskanzlei nahe Hohnstein, Inkassomandat nahe Dohna, Nutzungsausfall Glashuette