Nicht immer ist der Auffahrende allein schuld

Bei einem Auffahrunfall muss der Auffahrende nicht in jedem Fall den vollen Schaden alleine tragen.

Der Grundsatz, wonach der Auffahrende stets schuld ist, darf nicht vorschnell angewandt werden. Vielmehr müssen auch bei Auffahrunfällen alle Umstände ermittelt und berücksichtigt werden, ohne dass dabei einem Unfallbeteiligten abstrakt die alleinige Haftung zugewiesen wird, so das Oberlandesgericht Saarbrücken. Die Richter gaben daher der Berufung des auffahrenden Unfallbeteiligten statt, der sich gegen die erstinstanzliche Schadensverteilung gewandt hatte. Nachdem der Vordermann den Unfall durch einen abrupten Fahrstreifenwechsel mitverursacht hatte, legte ihm das Gericht die Hälfte des Schadens auf.

 
 
Wohnungsmietrecht Dresden, Arbeitsrecht nahe Freital, Aussageverweigerungsrecht Freiberg, Verwarngeld Hohnstein, Schadensersatzansprueche Hohnstein, Inkassomandat nahe Heidenau, Schmerzensgeld Dresden, Rechtsanwalt Zivilrecht Dresden, Anwalt Zivilrecht nahe Hohnstein, Ehe Hohnstein